Nach der deutlichen und schmerzhaften Erfahrung aus dem Hinspiel, in dem uns der Gegner das Leben extrem schwer gemacht hatte, war die Marschroute für das Rückspiel klar: Von Beginn an eine bessere Leistung zeigen und diesmal von Anfang an dagegenhalten.
Das gelang unserer Mannschaft auch deutlich besser als noch im ersten Aufeinandertreffen. Anders als im Hinspiel liefen wir diesmal keinem frühen Fünf-Tore-Rückstand hinterher. Stattdessen entwickelte sich eine enge Partie auf Augenhöhe – allerdings mit dem kleinen Nachteil, dass wir meist einem knappen Rückstand hinterherliefen. Entweder stand es Unentschieden oder wir lagen mit einem Tor zurück.
Erst in der 27. Minute konnten wir erstmals die Führung übernehmen. Mit diesem kleinen, aber wichtigen Vorsprung ging es schließlich auch in die Halbzeitpause (13:12).
Auch in der zweiten Hälfte blieb das Spiel hart umkämpft. Unsere Ein-Tore-Führung hatte bis zur 44. Minute Bestand (20:19), doch der Gegner blieb uns dicht auf den Fersen. In dieser Phase machte sich jedoch unsere gut besetzte Wechselbank bemerkbar. Durch kluges Rotieren konnten wir unsere Kräfte optimal einteilen und das Tempo hochhalten.
In den letzten 16 Minuten legte unsere Mannschaft noch einmal spürbar an Intensität zu. Mit mehr Druck im Angriff und einer stabilen Defensive konnten wir uns entscheidend absetzen und den Vorsprung ausbauen.
Am Ende stand ein verdienter und hart erkämpfter 27:24-Sieg auf der Anzeigetafel.
HC Pankow
