Trainingslager 2026: Binz hat überlebt

Vom 7. bis 14. August machte sich der HC Pankow im Reisebus auf große Fahrt an die Ostsee – 34 Nachwuchstalente von der E- bis zur B-Jugend, begleitet von sechs tapferen Betreuern, die wussten, worauf sie sich einlassen. Unterkunft: eine Jugendherberge quasi mit den Füßen im Sand, direkt an der Strandpromenade Binz.

Trainiert wurde dort, wo es am meisten wehtut: im weichen Sand, im Wasser und an der berühmt-berüchtigten “Treppe” am Binzer Fischerstrand, die mit stolzen 136 Stufen jeden Oberschenkel an seine Grenzen brachte. Auch die heimische Halle blieb nicht ganz außen vor – zur Abwechslung mal Boden statt Sand unter den Füßen. Das ein oder andere Stöhnen war dabei natürlich zu hören, aber am Ende haben alle gut mitgezogen, wodurch die Truppe aus jedem Team gestärkt zurückkam.

Nebenbei blieb auch Zeit für die wichtigen Dinge im Leben: Eiskugeln und Crepes standen fast täglich auf dem Programm. Die Großen – C- und B-Jugend, inklusive der Trainer, die sich nicht lumpen ließen – gönnten sich außerdem einen Ausflug zum Lasertag nach Prora.

Frühes Aufstehen fiel dabei nicht jedem leicht, doch die Wahl war klar: lieber eine kleine, kühle Erfrischungsrunde in der Ostsee als die große Joggingstrecke – so wurde aus mancher Morgenmuffelei am Ende doch noch ein erfrischender Start in den Tag.

Am vorletzten Tag wurde es dann feierlich – und für manche etwas ungemütlich: Alle, die zum ersten Mal dabei waren, mussten zur Neptuntaufe antreten, inklusive der gefürchteten “Blutsuppe”, die tapfer heruntergeschluckt wurde. Belohnt wurde der Mut anschließend mit einem gemeinsamen Grillabend, bei dem so mancher Neptun-Frischling seinen neuen Status feierte.

Freitag ging es dann müde, aber überglücklich – und mit Sand in sämtlichen Taschen – zurück nach Berlin. Fazit: volle Erfolgsmeldung auf ganzer Linie!

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