Aller guten Dinge sind (leider) nicht drei – 2. Männer verlieren 33:25 bei FES

Sonntagmorgen, 10 Uhr, auswärts – eigentlich nicht unbedingt unsere Lieblingszeit für ein Handballspiel. Doch die SG FES war hellwach. Nach den beiden Niederlagen gegen uns in der vergangenen Saison war den Gastgebern deutlich anzumerken, dass sie heute unbedingt die Revanche wollten. Und genau diese Einstellung brachten sie von der ersten Minute an auf die Platte.

Wir dagegen hatten uns das Spiel ganz anders vorgenommen.

Nach einem ordentlichen Start und dem frühen 1:0 durch Christian verloren wir den gerade aufgenommenen Faden. Vor allem offensiv machten wir es FES viel zu leicht: Statt geduldig unsere Chancen herauszuspielen, nahmen wir immer wieder unvorbereitete Würfe. Zu früh, zu hektisch, zu ungenau – und wenn der Ball aufs Tor kam, war der FES-Keeper zur Stelle. Die Gastgeber nutzten unsere Fehler konsequent und zogen über 7:2 und 11:4 davon. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit fanden wir wieder etwas besser ins Spiel und konnten den Rückstand bis zur Pause auf 9:14 verkürzen.

In der Kabine war deshalb klar: So wollten wir das Spiel nicht einfach herschenken. Wir mussten den Kopf wieder freibekommen, mehr miteinander spielen und vor allem eines tun: Spaß haben und kämpfen – bis zum Schluss.

Und genau das war nach dem Seitenwechsel zu sehen. Plötzlich war mehr Bewegung in unserem Spiel, wir gingen entschlossener in die Zweikämpfe und ließen uns trotz des Rückstands nicht hängen. FES blieb zwar vorne, aber wir kämpften uns immer wieder heran. Beim 24:20 in der 47. Minute war der Abstand noch einmal auf vier Tore geschmolzen.

Für die große Wende reichte es diesmal allerdings nicht. FES behielt in der Schlussphase die Kontrolle und brachte den Vorsprung sicher über die Zeit. Am Ende stand ein verdienter 33:25-Erfolg für die Gastgeber auf der Anzeigetafel. An dieser Stelle: danke an Simon für die gute Spielleitung.

Natürlich hatten wir uns für dieses Spiel mehr vorgenommen. Gerade die erste Halbzeit war nicht das, was wir in der Kabine besprochen hatten. Aber wir haben nach der Pause gezeigt, dass wir uns auch nach einem schwierigen Start nicht aufgeben und gemeinsam zurückkommen können.

FES hat die Revanche bekommen – Glückwunsch dazu. Für uns heißt es jetzt: Kopf hoch, Mund abputzen und weitermachen. Die Saison ist noch lang und die nächste Chance kommt bereits am kommenden Wochenende.

Dann nehmen wir den nächsten Anlauf!

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