Deutlicher Heimsieg gegen Lichtenrade – starkes Auswärtsspiel bei den Füchsen II
Zwei Spiele, zwei sehr unterschiedliche Aufgaben und viele positive Erkenntnisse für unsere weibliche B-Jugend.
Nach dem überzeugenden 25:13-Heimsieg gegen den VfL Lichtenrade zeigte die Mannschaft nur sechs Tage später auch bei Füchse Berlin Reinickendorf II eine starke Leistung. Am Ende fehlte beim 27:29 nur wenig zu einem weiteren Erfolg.
Vor allem aber zeigten beide Begegnungen, dass die Entwicklung der Mannschaft in die richtige Richtung geht.
Souveräner Auftritt gegen Lichtenrade
Im Heimspiel gegen den VfL Lichtenrade übernahm unsere Mannschaft von Beginn an die Kontrolle.
Nach dem 4:3 in der siebten Minute folgte eine besonders starke Phase. Mit fünf Treffern in Folge setzte sich Pankow auf 9:3 ab. Wenig später stand es bereits 10:3. Zur Halbzeit hatten sich unsere Mädchen eine deutliche 14:6-Führung erarbeitet.
Auch nach der Pause blieb die Mannschaft konzentriert. Aus dem 15:8 wurde innerhalb weniger Minuten ein 20:8. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Begegnung entschieden. Über 23:10 und 25:11 ging es schließlich zum verdienten 25:13-Heimsieg.
Besonders erfreulich war dabei die Verteilung der Verantwortung im Angriff. Acht Pankower Feldspielerinnen trugen sich in die Torschützenliste ein. Chiara erzielte acht Treffer, Finni sechs und Ayla vier. Käthe und Johanna trafen jeweils zweimal, Anna-Sophie, Charlotte und Anna jeweils einmal.
Die Grundlage des Erfolges war aber vor allem eine gute Mannschaftsleistung in der Abwehr. Nur 13 Gegentore in 50 Minuten sprechen für sich.
Bei den Füchsen wartete die nächste Herausforderung
Nur sechs Tage später sah die Aufgabe ganz anders aus.
Auswärts bei Füchse Berlin Reinickendorf II entwickelte sich von Beginn an eine wesentlich engere Partie.
Und unsere Mädels versteckten sich keineswegs.
Finni erzielte das 1:0, wenig später führten wir nach zwei Treffern von Chiara und einem verwandelten Siebenmeter von Käthe mit 4:2. Danach fanden die Gastgeberinnen besser ins Spiel und drehten die Begegnung auf 7:4.
Unser Team ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken.
Aus einem zwischenzeitlichen 8:5 und später 13:10 wurde bis zur Halbzeit wieder ein 13:12. Das Spiel war vollkommen offen.
Nach der Pause entwickelt sich ein echter Schlagabtausch
Die zweite Halbzeit zeigte dann besonders deutlich, welchen Schritt die Mannschaft inzwischen gemacht hat.
Pankow glich zunächst zum 14:14 aus und ging anschließend mit 15:14 und 16:15 in Führung. Wenig später stand es sogar 18:16 für den HC Pankow.
Die Füchse kamen zurück.
Aber immer wieder hatte Pankow eine Antwort.
18:18.
19:19.
20:20.
22:22.
23:23.
Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen.
Auch ein 23:25-Rückstand brachte unsere Mädchen nicht aus dem Konzept. Charlotte traf zweimal hintereinander und drehte die Partie wieder auf 26:25 für uns.
Nach dem erneuten Ausgleich erzielte Ayla in der 47. Minute sogar noch einmal das 27:26.
Gut drei Minuten vor dem Ende lagen wir damit bei den Füchsen in Führung.
Erst die letzten Minuten entschieden die Partie.
Den Füchsen gelangen noch drei Treffer, während wir selbst nicht mehr erfolgreich waren. So stand am Ende eine knappe 27:29-Niederlage.
Eine Niederlage, aus der wir viel mitnehmen können – natürlich hätten wir nach diesem Spielverlauf gerne auch etwas Zählbares mitgenommen.
Trotzdem überwiegen die positiven Erkenntnisse.
27 eigene Tore gegen die Füchse zeigen unsere gewachsene Torgefahr. Chiara erzielte zehn Treffer, Ayla sechs, Finni fünf, Charlotte drei und Anna zwei. Käthe steuerte einen Treffer bei.
Noch wichtiger war aber die Reaktion der Mannschaft auf schwierige Situationen.
Mehrfach gerieten wir in Rückstand. Mehrfach kämpften sich die Mädchen zurück. In der zweiten Halbzeit wechselte die Führung immer wieder.
Die Mannschaft blieb dabei handlungsfähig und suchte weiter ihre Lösungen.
Das ist ein wichtiger Entwicklungsschritt.
Aber wir sehen auch unsere nächsten Aufgaben – gerade das Spiel bei den Füchsen hat uns gezeigt, woran wir weiter arbeiten müssen.
In engen Spielen werden kleine Dinge entscheidend. Beim Stand von 27:26 für Pankow waren noch etwas mehr als drei Minuten zu spielen. Danach gelang uns kein eigener Treffer mehr.
Solche Situationen wollen wir zukünftig noch ruhiger lösen. Ballbesitz, Spielstand und verbleibende Zeit müssen stärker in unsere Entscheidungen einfließen.
Auch defensiv gibt uns die Begegnung klare Hinweise.
Zwei Spielerinnen der Füchse erzielten zusammen 18 der 29 Treffer. Hailey Sophia Brach kam auf elf Tore, Carlotta Minou Zanotelli auf sieben. Zusätzlich erhielten die Gastgeberinnen sechs Siebenmeter und verwandelten alle sechs.
Hier wollen wir als Mannschaft den nächsten Schritt machen: Gefährliche Spielerinnen früher erkennen, im Abwehrverbund noch besser helfen und gleichzeitig unnötige Strafwürfe vermeiden.
Der Weg stimmt!
Nach diesen beiden Spielen bleibt deshalb ein sehr positives Gesamtbild.
25:13 gegen Lichtenrade.
Sechs Tage später bei den Füchsen ein Spiel auf Augenhöhe, in dem wir gut drei Minuten vor Schluss noch 27:26 führten.
Das zeigt, dass die Trainingsarbeit zunehmend im Spiel sichtbar wird.
Unsere Mädchen übernehmen mehr Verantwortung. Sie erkennen Situationen besser, finden zunehmend eigene Lösungen und lassen sich auch durch Rückstände nicht mehr so leicht aus dem Konzept bringen.
Dabei ist längst noch nicht alles perfekt – und genau das ist gut so. Wir wissen, woran wir weiterarbeiten müssen.
Jetzt gilt es, die nächsten Schritte zu gehen: defensiv noch konsequenter zusammenzuarbeiten, unsere Entscheidungen unter Druck weiter zu verbessern und enge Spiele am Ende genauso konzentriert zu Ende zu bringen, wie wir sie zuvor erarbeitet haben.
Auf die Entwicklung der vergangenen Wochen können die Mädchen stolz sein.
Weiter geht’s – gemeinsam als Team!
